DSC_0363.JPG

20.03 Gemeinsame elterliche Sorge - gemeinsame Verantwortung

Kurzinformation zur Veranstaltung:

Seit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 wird das gemeinsame Sorgerecht, das nach einer Scheidung automatisch bei beiden Eltern verbleibt, kontrovers diskutiert.

Im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz erstellte Prof. Roland Proksch eine repräsentative Studie über Scheidungseltern und Scheidungskinder in Deutschland. Sein Fazit: Gemeinsame elterliche Sorge fördert das Recht des Kindes auf Umgang und sein Recht auf Unterhalt und gibt Müttern zudem mehr Chance zur Berufstätigkeit.

Demgegenüber kritisiert der Verband allein erziehender Mütter und Väter den „Regelfall Gemeinsame Sorge“ als Etikettenschwindel, da sich an der faktischen Ausgestaltung der Sorge mit der Reform nichts geändert habe und qualitative Merkmale bei der Wahrnehmung der gemeinsamen Sorge verschwunden seien. Der Verband fordert stattdessen einen Sorgeplan zur tatsächlichen Ausgestaltung der elterlichen Sorge.

Alleinige Sorge – versus gemeinsame Sorge, ein Dauerkonflikt? Oder zeichnet sich nach neun Jahren ein „Königsweg“ zum Konsens ab?

© 2017 Vätergruppe Kassel e.V.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.