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2007

Kurzinformation zur Veranstaltung:

90 Prozent aller Menschen in Deutschland halten Familie für wichtig: fast 80 Prozent der Mädchen zwischen 16 und 24 Jahren wünschen sich Beruf und Kinder.

Andererseits ist nach neuesten Erkenntnissen bei jungen Männern der Wunsch, sich der Verantwortung einer Familiengründung zu stellen, rückläufig. Daneben steigt die Zahl alternativer Familienformen, z.B. Patchworkfamilien, Einelternfamilien, nicht eheliche Lebensgemeinschaften. Die finanzielle Belastung der Familien nimmt zu; IndividualisierungstendenzenundeinehoheZahl von Trennungen/Scheidungen bringen das klassische Familienmodell zunehmend in Bedrängnis.

Welche Möglichkeiten haben die mit Familie und Familienpolitik beschäftigten Organisationen, Familien in ihren Kernaufgaben zu unterstützen und Anregungen und Impulse zur Familiengründung zu geben?

Kurzinformation zur Veranstaltung:

Im Mathematikum gibt es Mathematik zum Anfassen. Die Besucher werden nicht mit Formeln, Symbolen und Gleichungen konfrontiert, sondern haben die Chance, an über 100 mathematischen Experimenten eigene Erfahrungen zu machen. Es gibt Knobelspiele, Seifenhautexperimente, es können Brücken gebaut und Puzzles gelegt werden…

Das Mathematikum ist geeignet für jüngere und ältere Besucher, für solche, denen Mathematik nichts sagt und für solche, die schon Mathematik gemacht haben. Ideal ist es für Familienbesuche.

Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau sagte bei der Eröffnung des Mathematikums: „Mathematik kann Spaß machen, das habe ich hier erfahren.“

Weitere Infos unter www.mathematikum.de

Hinweis:             Das Mathematikum ist für Kinder ab dem Grundschulalter bestens geeignet. Da

                        wirals Gruppebereitsangemeldetsind,gibtesaußerdemeine Einführung durch

                        eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter des Mathematikums.

Kurzinformation zur Veranstaltung:

Zum 1. Januar 2007 tritt das Elterngeldgesetz in Kraft. Als Lohnersatzleistung werden 67 Prozent des bereinigten Nettoeinkommens, max. 1800 Euro im Monat gezahlt. Das Elterngeld wird an Vater und Mutter für höchstens 14 Monate gezahlt, beide können den Zeitraum frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann max. 12 Monate allein in Anspruch nehmen (12 Monate Elterngeld gibt es grundsätzlich, wenn sich Eltern Zeit für die Betreuung ihres Kindes nehmen), zwei weitere Monate sind als Option für den Partner, in der Regel den Vater reserviert.

Reichen diese „2 Monate“ aus, um Väter zu motivieren, sich zukünftig verstärkt in die Erziehungs- und Familienarbeit einzubringen? Bieten diese „Vätermonate“ eine Chance, sich als Vater langfristig auf andere Arbeitszeitmodelle einzulassen? Welche beruflichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müssen hierfür geschaffen werden?

Oder besteht die Gefahr, dass diese Regelung durch unzureichende Berufsbegleitende Maßnahmen ins Leere läuft?

Kurzinformation zur Veranstaltung:

An diesem Samstagmorgen möchten wir uns mit Vätern und Kindern zu einem leckeren Frühstück treffen, um uns kennen zu lernen, ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen... Spielmöglichkeiten für die Kinder sind vorhanden.

Es wäre schön, wenn jeder Vater etwas „Leckeres“ für das Frühstücksbüfett mitbringen könnte.Umdiesbesserzukoordinierenundumzuwissen,wievielVäterundKinderwirein-

planen müssen, bitten wir um telefonische Anmeldung unter 0561 – 52 62 37.

Ansprechen möchten wir mit diesem Angebot alle Väter, denen eine aktive Vaterschaft und der Kontakt zu anderen Vätern und Kindern wichtig ist.

Wichtig:                     Vorhanden:     Kaffee, Kakao, Tee, Säfte, Butter, Brötchen

                                    Mitbringen:     Etwas „Leckeres“ für das Frühstücksbüfett

Kurzinformation zur Veranstaltung:

Seit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 wird das gemeinsame Sorgerecht, das nach einer Scheidung automatisch bei beiden Eltern verbleibt, kontrovers diskutiert.

Im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz erstellte Prof. Roland Proksch eine repräsentative Studie über Scheidungseltern und Scheidungskinder in Deutschland. Sein Fazit: Gemeinsame elterliche Sorge fördert das Recht des Kindes auf Umgang und sein Recht auf Unterhalt und gibt Müttern zudem mehr Chance zur Berufstätigkeit.

Demgegenüber kritisiert der Verband allein erziehender Mütter und Väter den „Regelfall Gemeinsame Sorge“ als Etikettenschwindel, da sich an der faktischen Ausgestaltung der Sorge mit der Reform nichts geändert habe und qualitative Merkmale bei der Wahrnehmung der gemeinsamen Sorge verschwunden seien. Der Verband fordert stattdessen einen Sorgeplan zur tatsächlichen Ausgestaltung der elterlichen Sorge.

Alleinige Sorge – versus gemeinsame Sorge, ein Dauerkonflikt? Oder zeichnet sich nach neun Jahren ein „Königsweg“ zum Konsens ab?

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